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Demnächst stattfindende Fortbildungen werden in Kürze bekannt gegeben.

Vielen Dank für Ihr Interesse
Leitfaden > Hinweise
"Eine zwischenmenschliche Kommunikation und die positive Einstellung gegenüber der Hoffnung sind für den Überlebenswillen und für den Erfolg der Behandlung und Rehabilitation von größter Wichtigkeit."
Wenn Sie Ihren Angehörigen in der INTENSIV-PFLEGEKLINIK besuchen, und sich ihm nähern, machen Sie sich bitte ständig bewusst, dass ihr Angehöriger ein Mensch ist, der empfindsam ist und sehr sensibel auf alles reagiert, wie mit ihm umgegangen wird.

Gehen Sie grundsätzlich mit Ihrem Angehörigen um als wäre er gesund!

Sprechen Sie Ihren Angehörigen immer an bevor Sie ihn berühren!

Seien Sie möglichst einfühlsam, behutsam und liebevoll!

Vergessen Sie nie, dass Ihr Angehöriger ein Erwachsener ist und kein kleines Kind.
Babysprache ist daher eher unangebracht.

Vermeiden Sie herablassende Bemerkungen am Krankenbett und versuchen Sie auch zu vermeiden dass andere dies tun!

Bezeichnen Sie einen Menschen im apallischen Syndrom nicht als "Apalliker".

Belasten Sie Ihren Angehörigen nicht mit Ihren Sorgen und Angstgefühlen!

Sprechen Sie mit Ihrem Angehörigen.
Sagen Sie wer Sie sind, welches Datum, welcher Tag, welche Jahreszeit.
Berichten Sie Ihrem Angehörigen über das von Ihnen Erlebte, erzählen Sie von ihrem Alltag und Neuigkeiten aus der Familie, Ihrer Stadt.
Lesen Sie kurze Geschichten, Briefe oder Gedichte vor, die Ihr Angehöriger immer mochte.

Halten Sie Körperkontakt! Dies können eine liebevolle Umarmung, ein zärtliches Streicheln oder ein Begrüßungskuss sein.
Geben Sie vor jeder Berührung bekannt was Sie berühren werden.
Variieren Sie Dauer und Intensität der Berührungen.

Vermeiden Sie jedoch Berührungen am Hals, des Tracheostomas, oder der Trachealkanüle

Geben Sie keine Bälle oder Gegenstände in die Hand, weil es die Spastik verstärken kann.

Versuchen Sie gefasst und optimistisch zu sein, indem Sie Ihrem Angehörigen positive Gefühle entgegen bringen und sich anregend, förderlich und nicht resignierend verhalten!

Wenn Sie Ihrer/Ihrem Angehörigen ihre/seine Lieblingsmusik vorspielen möchten, vermeiden Sie bitte unbedingt Kopfhörer!
Sie wissen nicht ob ihr Angehöriger gerade in diesem Moment, diese Musik hören möchte. Zwingen Sie ihn nicht durch Kopfhörer, sondern stellen Sie lieber ein Kassettenradio oder CD- Player an.

Verursachen Sie keine lauteren Geräusche als Sie sie für Ihre eigenen Ohren machen würden.

Geben Sie niemals ohne Zustimmung der Ärzte, Therapeuten oder Pflegekräfte Ihrem Angehörigen Nahrung oder Flüssigkeit ein.
Es besteht immer die Möglichkeit, dass sich Ihr Angehöriger verschluckt oder gar erstickt!

Achten Sie immer genau auf die Reaktionen Ihres Angehörigen!

Scheuen Sie bitte niemals, unsere Pflegefachkräfte, Therapeuten oder Ärzte zu befragen.
Teilen Sie uns bitte unbedingt auch immer Ihre eigenen Beobachtungen mit!

In eigener Sache

Alle Mitarbeiter der INTENSIV-PFLEGEKLINIK unterliegen der Schweigepflicht.
Alle persönlichen Daten und im Besonderen alle die Erkrankung Ihres Angehörigen betreffenden Erhebungen dürfen nur mit Zustimmung des gesetzlichen Betreuers weiter gegeben werden.
Das Pflegepersonal darf grundsätzlich keine Auskunft geben.
An der Schweigepflicht liegt es auch, dass telefonische Auskünfte in nur sehr zurückhaltender Form gegeben werden können.
Werten Sie dies bitte nicht als Unfreundlichkeit, sondern als Maßnahme die dem Schutz persönlicher Daten dient.