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Demnächst stattfindende Fortbildungen werden in Kürze bekannt gegeben.

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Unser Team
Unsere Fachbereiche:
Pflegetherapie - Ärztlicher Dienst - Physiotherapie Ergotherapie - Logopädie
Therapeutische Pflege
Im Mittelpunkt der pflegerischen Arbeit steht der Mensch in seiner Gesamtheit. Hier werden menschliche Zuwendung und eine individuell abgestimmte, aktivierend-rehabilitierende Pflege miteinander vereint.
Wir orientieren uns an den neuesten Erkenntnissen der Pflegewissenschaft und Forschung. Dank guter Planung, ständiger Dokumentation und Verlaufskontrolle der Pflegemaßnahmen im Rahmen des Pflegeprozesses, sowie des Abgleichs der Maßnahmen mit Ärzten und Therapeuten, wird eine individuelle Anpassung der therapeutischen Pflege erreicht. Die fachgerechte Pflege ist eine Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Durchführung von Therapien.
Darüber hinaus setzt die Pflege die Arbeit der Therapeuten fort indem sie therapeutische Arbeitweisen in die aktivierende Pflege integriert. So wirkt Rehabilitationspflege zugleich als Therapie und Training.
Ansprechpartner:
Fr. Nicole Keller
 
Ärztlicher Dienst
Dem ärztlichen Dienst obliegt neben den akutmedizinischen Aufgaben die Koordination und Überwachung der Therapien.
Das therapeutische Vorgehen wird aufgrund der Diagnostik in Zusammenarbeit mit einem Therapeuten festgelegt. Die medizinische Versorgung liegt in den Händen von erfahrenen Ärzten der Fachrichtungen Neurologie, Anästhesie und Allgemeinmedizin. Daneben sind weitere Konsiliarärzte aller Fachrichtungen wie Urologie, HNO, Innere Medizin etc. verfügbar.
Ansprechpartner:
Fr. Yvonne Lippmann
 
Physiotherapie
Hier steht die individuelle Einzeltherapie im Vordergrund. Diese sollte möglichst kontinuierlich bei demselben Therapeuten stattfinden. Regelmäßige Teambesprechungen und Dokumentation des aktuellen Befundes ermöglichen einen engen Austausch unter den Mitbehandlern und lassen so Behandlungsfortschritte erkennen und die Therapie dementsprechend ausrichten. Folgende Konzepte finden Anwendung:

BOBATH
CYRIAX
AFFOLTER
SCHLINGENTISCH
MANUELLE THERAPIE


Physikalische Therapie
Hierunter sind Maßnahmen zusammengefasst, die die Funktionen des Organismus durch physikalische Einwirkung gezielt beeinflussen und besondere Wirkungen am Patienten erreichen lassen. Folgende physikalischen Methoden kommen in unserem Hause zur Anwendung:

ELEKTROTHERAPIE
THERMOTHERAPIE
KRYOTHERAPIE
Ansprechpartner:
Fr. Marion Engl
 
Therapeutisches Konzept der Ergotherapie
Das Ziel der ergotherapeutischen Behandlung ist es, ein Maximum an Lebensqualität zu sichern und eine größtmögliche Selbstständigkeit in allen Bereichen der persönlichen, häuslichen und beruflichen Lebensführung zu erreichen oder zu erhalten.
Dafür entwickelt und fördert sie die Voraussetzungen im motorischen, kognitiven, sozialen und psychischen Bereich.
Die aktivierenden, handlungsorientierten Methoden finden unter Einsatz adaptierter Übungsmaterialien, handwerklicher Techniken, lebenspraktischer Übungen, sowie kognitivem Trainingsmaterial statt.

Aufgaben der Ergotherapie sind:
  • Befunderhebung des Patienten
  • Diagnostik
  • Erstellen eines befund- und pathologiebezogenen Therapieplans
  • Therapie unter Einsatz verschiedenster Therapiemittel
  • Beratung und Aufklärung der Patienten und deren Angehörigen
Überblick der Therapieschwerpunkte:
  • Verbesserung der Wahrnehmung (visuell, auditiv, olfaktorisch, taktil-kinästhetisch), z.B. mit Basaler Stimulation
  • Erhalt bzw. Förderung physiologisch-funktioneller Bewegungen und Fertigkeiten, wie z.B. Gelenkmobilisation, Muskelkräftigung, Kontrakturprophylaxe, Schulung der Bewegungskoordination, Grob- und Feinmotorik, sowie Sensibilitätstraining
  • Habituationsprophylaxe (Vermeiden eines "zu viel an Gewöhnung", d.h. Vermeiden sowohl reizarmer Situationen, als auch Reizüberflutung)
  • Wiederherstellung einer differenzierten Tast-, Greif- und Haltefunktion der Hand bei einer durch Verletzung, Erkrankung oder Fehlbildung entstandenen Schädigung
  • Erarbeiten von Handlungskompetenzen im Hinblick auf eine persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit durch Training von Alltagsaktivitäten und Selbsthilfetraining, wie z.B. Wasch-Anziehtraining
  • Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung unter Berücksichtigung der Situation des Patienten, z.B. Verbesserung der Eigen- und Fremdwahrnehmung, Aufbau von sozialer Kompetenz, Selbstsicherheit und Erarbeiten von Kommunikations-möglichkeiten, wie z.B. in der Gruppentherapie
  • Erhalten, Verbessern und Unterstützen beim Wiedererlangen kognitiver Fähigkeiten, wie z.B. Konzentration, Aufmerksamkeit, Ausdauer, Merkfähigkeit, Kurz- und Langzeitgedächtnis, sowie Lese-Sinn-Verständnis
  • Beratung und Erprobung von geeigneten Hilfsmitteln
  • Sicherung bzw. Erhöhung der Lebensqualität
Ansprechpartner:
Fr. Marion Engl
 
Therapeutisches Konzept der Logopädie
Die Logopädie befasst sich mit allen Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme, des Sprechablaufs, des Schluckens sowie Störungen des Gehörs, soweit sich diese auf die Sprache auswirken.
In der Therapie werden Patienten aller Altersgruppen behandelt, d. h. Erwachsene, Jugendliche, Schulkinder, Vorschulkinder, Kleinkinder und Säuglinge.
Ziel jeder logopädischen Behandlung ist die Wiederherstellung der beeinträchtigten Fähigkeiten, das Erlernen von Kompensationsstrategien und somit die Reintegration in den Alltag.

Aufgaben in der Logopädie
  • Erhebung der spezifischen Vorgeschichte (Anamnese)
  • Befunderhebung des Patienten
  • Erstellen einer Diagnose durch umfassende Diagnostikmethoden
  • Erstellen eines patientenorientierten und störungsspezifischen Therapieplanes
  • Therapie entsprechend der Diagnose
  • Beratung der Patienten und deren Angehörigen
Zentrales Aufgabengebiet des Logopäden der Intensiv-Pflegeklinik

In dem komplexen und interdisziplinären Behandlungs- und Pflegekonzept mit Schädel- Hirntrauma Patienten findet auch die Logopädie ihren Einsatz.

Inhalte der logopädischen Arbeit mit diesen Patienten sind vor allem die Förderung der Wahrnehmung, Kommunikationsanbahnung sowie die Förderung des physiologischen Schluckaktes. Art und Ausmaß des Störungsbildes begründet die Therapiedauer, die sich dementsprechend von wenigen Sitzungen bis über mehrere Jahre erstrecken kann.

Schwerpunkte in der Therapie mit Schädel- Hirntrauma- Patienten im Überblick:
  • Angehörigenberatung
  • Kontaktaufbau zu dem Patienten
  • Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit (visuell, auditiv, gustatorisch, olfaktorisch, taktil- kinästhetisch)
  • Optimierung von Kognition, Konzentration und Ausdauer
  • Erhalt und Verbesserung der Mund- und Gesichtsmotorik sowie der Kau- und Schluckmuskulatur, durch gezielte Reiz- und Mobilisationstechniken
  • Aufbau von Kommunikation (verbal oder non- verbal) evtl. Erarbeiten von nicht- sprachlichen Signalen, Einsatz von Sprechkanülen
  • Erhalt und Verbesserung des Sprachverständnisses und der Sprachproduktion ( Wortfindung, Aussprache)
  • Erhalt und Verbesserung der Schriftsprache (Lesen und Schreiben)
  • Anbahnung der Nasenatmung im Hinblick auf das Abtrainieren der Trachealkanüle
  • Verbesserung der Körperhaltung, Körperspannung, Atmung und Stimmqualität
  • Verbesserung des Mundschlusses und der Speichelkontrolle
  • Wiederherstellung der am Schluckvorgang beteiligten Teil-Abläufe und das Erlernen von Kompensationsstrategien, um mögliche Aspirationsrisiken zu verringern und um die normale Schluckfähigkeit wieder zu erlernen
  • Aufbau der oralen Nahrungsaufnahme
  • Sicherung bzw. Erhöhung der Lebensqualität
Ansprechpartner:
Hr. Joachim Hild
Fr. Marion Engl